Hochebene von Erzurum

Hochebene von Erzurum

Mit größeren Schritten lasse ich die Zentraltürkei hinter mir, um meine letzten Tage im Nordosten des Landes zu verbringen. Es wird zunehmend kälter und ich fahre bereits mit all meinen verfügbaren Wärmeschichten. Erzurum, eine der größten Städte des Ostens liegt auf 1900 Meter Höhe und fühlt sich mit Nachttemperaturen von -5 bereits sehr winterlich an. Die gesamte Hochebene liegt auf über 1800 Meter und ständig bläst ein unangenehmer und eisiger Wind derart kräftig über die Felder, dass ich permanent das Motorrad in Schräglage halten muss, um geradeaus zu fahren.

auf der Straße von Erzurum nach Yusufeli 3

auf der Straße von Erzurum nach Yusufeli 3

Trotz der Gebirgsimpressionen der vergangenen Tage schafft es die Landschaft auf der Fahrt von Erzurum nach Yusufeli, mich nochmals zu beeindrucken. Die Straße schneidet sich durch tiefe Steinschluchten mit steil aufragenden Wänden. Hin und wieder gibt es alte georgianische Burgen, Kirchen und Wasserfälle. Yusufeli liegt tief eingebettet an einem fürs Wildwasserrafting bekannten Fluss und bietet ein günstiges Ambiente um zwei Tage innezuhalten, Klamotten zu waschen und das Motorrad zu warten.

Die niedrige Lage Yusufelis im Tal beschert dem sympatischen Städtchen zwar ein angenehmes Klima, ist allerdings auch für den zukünftigen Untergang (im wahrsten Sinne des Wortes) verantwortlich. Wie in anderen Fällen (z.B. der Van See) wird auch hier ein riesiger Stausee entstehen, der nach Fertigstellung Yusufeli unter den Wassermassen begraben wird. Die Stimmung ergreift mich. Alles was ich hier sehe, alle Häuser, die gewachsene Gemeinschaft, das soziale Gefüge, die Geschichte  und die Erinnerungen, werden in Zukunft begraben sein und vermutlich unwiderruflich verschwinden. Ich streichele ein zutrauliche Katze und frage mich, ob sie eines Tages mitgenommen oder ertrinken wird. Dennoch wird im Ort fleissig gebaut was das Zeug hält und es entstehen teils häßliche Neubauten neben den alten Dorfhäusern, denn wenn der Damm eröffnet (bzw. geschlossen) wird, werden die Bewohner entsprechend entschädigt werden. Es entstehen vollwertige Neubauten, die aller Vorraussicht nach nur wenige Jahre genutzt werden, bevor sie in den Fluten verschwinden. Wenn man die Hintergründe kennt, fühlt sich das emsige Treiben sehr seltsam, geradezu apokalyptisch an. Ein dem Untergang geweihtes Leben in dem alle vom Bäcker zum Cafebesitzer nur darauf warten, den Schlüssel ein letztes Mal im Schloss  zu drehen.

Straßenbau für den Damm

Straßenbau für den Damm

Umso aufemrksamer studiere ich das zu flutende Tal bei meiner Ausfahrt Richtung Norden. Hoch über mir wird eine neue Straße mit riesigem Aufwand gebaut, um die durchs Tal am Fluß entlang führende zu ersetzen. Die Kosten müssen enorm sein, denn die Straße wird in windiger Höhe in den steilen Felsen durch den Bau von Brücken und Tunneln geradezu in den Berg gezwungen. Häuser und kleine Siedlungen sind größtenteils bereits verlassen und das Gefühl, dass ich vermutlich nie wieder hier entlang fahren werde können, ist bedrückend. Am Ende steht er vor mir. Ein riesiges Betonungetüm, dass sich wie ein Riegel durchs Tal schiebt. Ein nahezu fertiggestellter Staudamm, der enorme Mengen Energie produzieren wird. Die menschlichen und landschaftlichen Verluste sind jedoch irrsinnig hoch. Die Kosten eines Staudammes, insbesondere die Nichtfinanziellen, habe ich so noch nie erkannt und schon gar nicht gespürt.

Zweckstädte im Berg

Zweckstädte im Berg

Was man auch sieht, sind die künstlichen Zweckstädte, die hoch genug in die Berge gebaut werden, um die Bewohner aus dem Tal, wie bald auch die Yusufelis, aufzunehmen. Ohne Herz und Charakter verschandeln sie den Blick und der Gedanke, dass mein liebenswerter älterer Pensionsvater mit seiner Frau, die offensichtlich einen Großteil ihres Lebens in das Haus gesteckt und mit Fleiß und Liebe einen besonderen Ort geschaffen haben, in ihrem hohen Alter in eine solche Neubauburg umgesiedelt werden, treibt mir beinahe die Tränen ins Gesicht. Finanziell wird es keinem schlechter gehen, aber man nimmt Ihnen die Identität. Mit traurigem Herzen verlasse ich die Türkei.

Ein paar abschließende Gedanken seien ihr aber noch gegönnt.

Ich komme nicht umhin in meinem letzten Türkeibeitrag ein paar Worte über die türkische Teekultur zu verlieren. Schwarzen Tee gibt es hier zu jeder Tageszeit, jedem Essen und auch dazwischen. Gereicht wird er in kleinen geschwungenen Gläsern und meist mit zwei Stücken Zucker (es sein denn es steht ein Gefäß mit Zuckerwürfeln auf dem Tisch). Es ist Das soziale Getränk der Türken und steht quasi auf jedem Tisch in den typischen (nur von Männern besuchten) Teehäusern. Fast alle sehen übrigens genauso wenig einladend und mit Neonröhren beleuchtet aus, wie man das auch aus Berlin kennt. In der Regel wird automatisch ein neues Glas gebracht, sobald eines ausgetrunken ist, zumindest aber wird umgehend nachgefragt. Allgemeingültig ist auch der Preis. Einen halben Lira (ca. 20 Cent) kostet ein Glas Tee im ganzen Land. Für diesen Preis (von mir aus auch das Doppelte) würde ich auch in Deutschland häufiger Tee trinken, aber aus irgend einem Grund haben sich deutsche Kaffees und Kneipen entschlossen dass billigste Getränk derart rücksichtslos zu überteuern, dass man es eigentlich nicht guten Gewissens bestellen kann.

Die Gastfreundschaft der Türken ist ebenfalls unbedingt hervorzuheben. Auf meiner Fahrt in den Norden halte ich in der Stadt Kovancilar und mache in einer Teestube Rast, um mich mit einem Glas aufzuwärmen. Der benachbarte Bäcker, der einige Zeit in Deutschland verbracht hat, als auch ein Obsthändler mit östereichischem Akzent gesellen sich schnell dazu und fragen mich aus, bzw. übersetzen für die anderen. Alle sind sehr interessiert und studieren meine Route auf der Karte. Ich schüttele viele Hände und fahre am Ende mit Brot, etwas Obst und 2 getrunkenen Gläsern Tee weiter, ohne einen Lira bezahlt zu haben. Solche Vorkommnisse sind keine Ausnahme.

Kaddif

Kaddif

Kulinarisch gibt es ebenfalls nix zu meckern. Wenngleich mir als Vegetarier eine erheblich geringere Auswahl an Speisen zur Verfügung stehen, so hatte ich doch nie Probleme Leckeres zu finden. Yogurt- und Linsensuppen sind hervorzuheben und häufig steht man vor einer großen Auswahl an Pasten und Bohnen, Weinblättern und allerlei Salaten, die frei kombinierbar auf einem Teller zusammengestellt werden können. Brot und Wasser gibt es frei dazu. Auf der süßen Seite findet man in der Türkei, ähnlich den bekannten Beispielen in Prag oder Wien, Kaffe(eigentlich Tee)häuser in elegantem Ambiente. Zur Auswahl stehen hier allerdings in erster Linie etliche Baklavavarianten und Honigkreationen. Ich habe viel probiert und fast alle geliebt.

Auch nach drei Wochen Türkei konnte ich natürlich nur einen Strich durch die Karte ziehen und habe vieles nicht sehen können. Die gesamte mediterane Küste etwa, oder den Südosten und Osten. Von Istanbul bis weit in den Osten ist die Türkei ein einfaches, sehr vielseitiges und erlebenswertes Reiseziel und nicht ohne Grund eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen, mit genug Platz, um fast vollkommen an der Tourismusindustrie vorbeizuurlauben, falls gewollt.

Ich bin mittlerweile in Georgiean angekommen, aber dazu mehr im nächsten Beitrag. Soviel vorweg, es ist wiedermal alles ganz ganz anders!

Ins Tal, ins Unwetter

Ins Tal, ins Unwetter

Es ist kühl und feucht auf dem Pass und ich blicke in ein schroffes, zerklüftetes und mit Nebel verhülltes Tal. Dicke Wolken umgeben die Gipfel und die Schotterpiste vor mir verschwindet im Dunst. Es ist kein Laut zu hören,  bis mit erschütternder Kraft ein Donnerschlag durchs einsame Tal rollt. Ich weiß weder in welchem Zustand die vor mir liegende Bergpiste sein wird, noch, und das ist schlimmer, weiß ich mit Sicherheit, dass sie überhaupt zum Ziel führt und nicht einfach an einem Bauernhaus endet. Alles schon gehabt. Hinter mir liegen bereits 2 Stunden ungepflasterte Bergstraßen. Zurück kommt nicht in Frage. Vor mir liegt das Abenteuer denke ich und starte die Tenere.

Nemrut Dağı (Berg Nemrut) das mystische Highlight meiner Türkeifahrt lockte mich in ein Gebiet weit abseits größerer Orte und Verbindungsstraßen. Die Bergzüge sind hier besonders schwer in der Nord-Süd Achse zu überqueren und ausgebaute Straßen verlaufen in weitem Bogen und nur westlich um den Nemrut herum. Ich komme aus dem Norden und entscheide mich, die kürzeste Route über die Berge nach Süden zu nehmen, um dann von Süden kommend zum Gipfel zu fahren. Laut Google Maps ist eine durchgängige Straße über den Gipfel des Nemrut eingezeichnet. Wenn es eine gibt, kann ich sie fahren, denke ich, auch wenn der Lonely Planet sagt, es geht nicht. Mir ist klar, dass die kürzeste Route in diesem Fall sicher nicht die schnellste ist, aber mich lockt die Aussicht auf lauschige Bergstraßen durch sehenswerte Landschaften.

Aufbruch zum Offroad Abenteuer

Aufbruch zum Offroad Abenteuer

Meine Türkeikarte ist viel zu grob für derlei Straßen und meine 2012 Türkei Garminkarten haben nicht einmal wesentlich größere Straßen. Ein Handy mit Google Maps und Datenpaket zeigt aber auch die winzigsten Pfade, allerdings nicht immer ganz akkurat. Die Reifen auf 1.5 Bar abgelassen, um von Steinen und kleinen Unebenheiten nicht unnötig durchgeschüttelt zu werden und dem Reifen mehr Möglichkeit zu geben, sich an den Untergrund anzupassen und los gehts. Würde die Länge der vor mir liegenden Strecke mich nicht ständig zum weiterfahren mahnen, könnte ich alle 5 Minuten für Fotos stehen bleiben. “Wow” und “Ahh” und “Das gibs ja nich” rufe ich in meinen Helm, immer und immer wieder. Abseits jeglichen Verkehrs eröffnet sich mir eine gewaltige Bergwelt, die ich mit zunehmend fahrerischer Sicherheit erobere. Eine zügige Geländefahrt fordert alles an Konzentration und zu dem üblichen Spiel aus Gas, Bremsen, Kupplung und Schaltung kommt anstrengender Körpereinsatz und ein präzises Straßenstudium. Erschöpft aber tief erfüllt, komme ich am letzten Pass im Donnergrollen und Blitzspektakel an. Allein und klein fühle ich mich hier aber lebendig und ganz und gar positiv. Hochgekommen bin ich.

Ein nach Bestätigung suchender Blick auf Goolge Maps sagt mir – kein Empfang. Ein paar Straßen in einer Zoomstufe im Cache, OK wird schon stimmen. Die Straße ist vom Regen aufgeweicht und zum Teil ins Tal hinein abgebrochen, bzw. auf der Bergseite von heruntergerutschter Erde und Steinen verschüttet. Ich komme nur langsam voran. Runter ist zusätzlich schwieriger. Es beginnt zu Regnen und ich hole zum ersten mal meine Regenklamotten raus. Das Wasser auf dem Visier erschwert die Sicht und ich schleiche im ersten Gang um die Kehren. Immer wieder gehen Pfade links oder rechts ab, ich weiß nicht mehr ob ich richtig bin, verfahre mich, drehe wieder um. Plötzlich mitten in der Einöde steht ein Schäfer mit einer Herde vor mir, gekleidet wie aus einem vergangenen Jahrhundert. Ein nickt mir zu, mit gütigen Augen und einen massiven und dichten Oberlippenbart, während ich langsam durch die links und rechts ausweichenden Schafe tuckere und zurücknicke. Ich ärgere mich, kein Foto zu haben aber manche Augenblicke und Begegnungen kann man einfach nicht durch das Zücken der Kamera zerstören. Sie müssen rein und privat bleiben.

über diese Strasse musst du kommen

die letzten Kilometer der Abfahrt

Erste Häusschen, eine bestätigende Handgeste eines Bewohners, ich bin richtig, aber der Tag neigt sich dem Ende. Schneller und schneller fahre ich mit der Dämmerung um die Wette und komme noch rechtzeitig am Eingang des Nemrut Nationalparks an. Ein Campingplatz im Park ist zwar nicht gerade die schönste Aussicht nach diesem nassen Tag, aber die Vorstellung anzukommen, egal wo, ist himmlisch. Der Platz besteht aus einer kleinen Sandfläche und einem Cafehäusschen umgeben von schroffen Felsen, aber einem beeindruckenden Blick ins nebelverhangene Tal. Es ist kein Gast da, aber ein Mann kommt durch den Regen zu mir gerannt. Ich frage ihn ohne Umschweife, ob ich im Cafe (einem von Fenstern umgebenen Holzgebäude) übernachten kann und er antwortet sofort “Warum nicht?”. Zehn Minuten später sitze ich mit Bier und heißer Bohnensuppe im Trockenen und höre mit Befriedigung, wie der Sturm in der Dunkelheit zunimmt und Regen wild gegen die Fenster peitscht. Um acht Uhr liege ich im Schlafsack. Mehr Tag geht nicht.

Köpfe auf Nemrut

Köpfe auf Nemrut

Am frühen Morgen lockt der Berg. Was ist dran an den angeblich mystischen Statuen auf dem Gipfel? Ein größenwahnsinniger König hat sich im Jahrhundert vor Christus dort eine monumentale Grabstätte in Form von Statuen, die über die Landschaft schauen, errichten lassen. Das Königreich ist bereits nach dem König wieder verfallen und fast 2000 Jahre standen die Götterfiguren vergessen und unangetastet dort oben. Auf 2200 Meter klettert die gut ausgebaute Straße auf den kahlen und frostig kalten Gipfel. Nachdem ich die letzten, steilen 300 Meter zu Fuß hinter mich gebracht habe, kann ich nur stillschweigend diesen bewegenden Ort auf mich wirken lassen. Im eisigen Wind stehen sie da, die kopflosen Rümpfe, während die, durch Erdbeben heruntergerollten Köpfe seit über zwei Jahrtausenden stumm in die Ferne starren. Hier fühlt man sich wirklich wie der König der Welt. Der Ort hat eine Kraft, der ich mich kaum entziehen kann.

Wieder auf dem Parkplatz unterhalb des Gipfels erkundige ich mich nach dem Weg auf die andere Seite des Berges, zur Straße die von Norden kommt. Auch von Norden kommend kann man den Gipfel erreichen, muss aber ebenfalls die letzten 300 Meter zu Fuß zurücklegen. Man sagt mir es gibt keine Straße, aber man könnte mein Motorrad über den Gipfel tragen. 4 Mann für das Motorrad und ein oder zwei Esel für das Gepäck. So wenig ich daran glaube dass das gut geht, so schlecht sind die Alternativen. Der Weg über offizielle Straßen nach Norden verläuft im Westen (über Katha/Adiyaman) mit etwa 200 Kilometer Umweg und im Osten gibt es überhaupt keine halbwegs naheliegende Route. 300 Meter Gipfel, 300 unverhandelte Lira (ca. 120€) und die Unsicherheit, dass es überhaupt gelingt, trennen mich von der Straße im Norden. Aber es gibt laut Google Maps noch eine kleine gelbe Linie die östlich vom Nemrut über das Bergmassiv führt. So sehr ich die Tenere auch über den Berg getragen gesehen hätte, so wenig will ich sie ins Tal fallen sehen und entscheide mich wiederum für die kleine gelbe Linie.

Kurdin mit meinen Datteln

Kurdin mit meinen Datteln

Mit 230 Kilometern auf der Tankuhr (mit der KTM undenkbar) wage ich mich nochmals, den Weg über die Berge auf teils schlechten Pisten anzutreten und werde wieder mit einer außergewöhnlichen Fahrt, diesmal in bestem Wetter, belohnt. Eine traditionell gekleidete Kurdin spingt winkend auf die Strasse und hält mir eine Art Süssigkeit hin. Ich nehme dankend an und gebe ihr als Austausch meine Tüte Datteln. Wir reden noch beide engagiert in unseren für den anderen unverständlichen Sprachen, bis sie sich winkend verabschiedet. Begegnungen wie diese können einen ganzen Tag herumreißen, oder das I-Tüfelchen auf einen Guten setzen. Ich überquere erfolgreich das Hauptmassiv,  muss aber nach längerer Sucherei und der Angst vor dem Tagesende, bzw. der Aussicht auf eine klirrend kalte Nacht auf dem Berg, die Suche nach der Route über den letzten Nebenpass aufgeben und auf offizielle Straßen ausweichen. Auf der vergrößerten Karte, kann man das recht gut nachvollziehen. Es gibt dort eine gelbe Linie über die Berge, aber jeder Kilometer dort dauert sehr lange, da es sich immer um grobe und steile Bergwege handelt. Wiederum fahre ich mit dem Sonnenuntergang um die Wette, werde aber mit der bei weitem schönsten Asphaltpassstrasse bislang und kurz vor Sonnenuntergang mit einem idealen Wildzeltplatz am See in Kale belohnt.

Nach mehr als 300 off road Kilometern ohne wirklich voranzukommen ist es Zeit für ein paar Transitmeilen. Es geht wieder … nach Norden :) . Ich habe mich entschlossen den Umweg über Georgien und Armenien zu fahren, bevor ich in den Iran einreise. Wenn man schon mal hier ist … Mehr dazu bald.

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