Wir verbringen noch 2 Tage in Ouagadougou und ich lasse mich letztlich doch von den Qualitaeten der Stadt ueberzeugen. Am letzten Abend gehen wir auf ein Livekonzert etwas ausserhalb der Stadt, von dem Geoff durch einen Algerier erfahren hat, der durch Afrika reist und Bands fuer (so sagt er) das groesste afrikanische Kunstfestival im Juni kommenden Jahres in Algerien organisiert. Er ist ein drahtiger Kerl voller Energie und mit leuchtenden Augen und muss uns nicht lange davon ueberzeugen, ihn Abends beim Konzert einer Band namens Xalam zu besuchen. Die Musik war erstklassig und der Abend ein Erfolg.

Ich stelle fest, dass ich mich zunehmend daran gewoehne, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, denn Arbeitszeit ist hier wenig wert. Ich gehe zum Friseur und lasse mich rasieren, lasse mir die Schuhe putzen, die Sachen waschen, lasse mich von vorfahrenden Rollerfahrern durchs Stadtdickicht leiten oder druecke jemanden Geld in die Hand um Brot oder Wasser zu besorgen, wenn ich erschoepft irgendwo ankomme und nicht danach suchen will. Die Kosten dafuer sind gering. Fuer 15 Minuten Schuheputzen muss man lediglich 20 Cent berappen.

Die urspruengliche Routenplanung von Burkina nach Togo zu fahren, mussten wir aufgrund des nigerianischen Visumproblems ueber den Haufen werfen und machen dafuer jetzt einen Abstecher nach Ghana. Das Visum fuer Ghana in Ouagadougou zu erhalten war unproblematisch und innerhalb 24 Stunden erledigt und so sind Geoff und ich in den Sueden Burkinas vorgefahren, waehrend Mark noch in Ouaga blieb, um letze Besorgungen zu machen. Da unser neues Visum erst 3 Tage spaeter gueltig war, entschieden wir uns, die Zeit in einem Naturpark zu verbringen, der insbesondere fuer Elefantenbeobachtung bekannt ist und auf verhaeltnissmaessig kleinem Terretorium mehr als 1000 Elefanten beherbergt.

Auf dem Weg in den Sueden, fahren wir mitten durch Buschfeuer, die die trockene Vegetation in schwarze Felder verwandeln und Platz fuer neues Leben schaffen. Am Himmel steigen schon von Weitem sichtbar die Rauchschwaden auf und Raubvoegel kreisen am Hinmmel, um sich von der reichen Auswahl, der nun leicht sichtbaren Beute am Boden, zu bedienen. Das Camp liegt 35 Kilometeter innerhalb des Naturschutzgebietes und der Waerter am Eingang empfiehlt uns langsam zu fahren, um Unfaelle mit Elefanten zu vermeiden. Es ist ein etwas beklemmendes Gefuehl nicht nur auf die sich windende Sandpiste achten zu muessen, sondern auch staendig im Hinterkopf zu haben, dass hinter jeder Kurve ein Elefant auf der Strasse stehen koennte. Und wer haette es gedacht, nach etwa 10 Minuten sehen wir unseren ersten afrikanischen Elefanten ca. 50 Meter von der Strasse entfernt von einem Baum naschen.

Elefant im See direkt am Camp

Wir verbringen ruhige Tage im Parkcamp, dass direkt an einem idylischen kleinen See liegt, den die Elefanten regelmaessig zum Baden nutzen und ich beobachte sie stundenlang beim Spielen im Wasser. Diese riesigen und doch eleganten Dickhaeuter in ihrer natuerlichen unbeeinflussten Umgebung zu sehen war einfach wunderbar und ich konnte mich nicht daran satt sehen. Besonders war auch das Wissen um die Freiheit der Tiere, die kommen und gehen wann sie wollen. Im Gegensatz zum Zoobesuch entscheidet hier der Elefant, wann er sich mir zeigt und nicht umgekehrt. Die Gruppe laesst sich von uns in keinster Weise stoeren und ein Elefant entscheidet sich am Ende ins Camp zu kommen und direkt neben unserem Restauerant die Baeume grossflaechig von ihren Blaettern zu befreien.

Ich versuche nochmals das Lichtproblem zu loesen und zerlege fuenf Stunden das Motorrad und versuche ein gebrochenes Kabel zu finden und das Elektronische Diagramm zu entschluesseln, aber gebe letzlich frustriert auf. Ich hoffe das Problem kann in Lome geloest werden. Immerhin konnten wir meine Rueckbremse reparieren. Die von KTM geforderte  Bremsfluessigkeit gibt ist hier natuerlich nicht, aber wir schuetten einfach die hier erhaeltliche rein und siehe da, es bremst top – zumindest bisher.

Geoff auf dem Rueckweg aus dem Naturpark

Geoff auf dem Rueckweg aus dem Naturpark

Auf dem Rueckweg versuchen wir zunaechst den Park auf Pfaden auf der anderen Seite zu verlassen. Die Parkwaechter versichern uns, dass es ueberhaupt kein Problem waere und es eine einfache “Strasse” gaebe. Den kaum befahrbaren Pfad haben wir nach reichlich Sucherei auch finden koennen, aber ein Wassergraben mitten durch den Weg, mit reichlich Gestein auf dem Grund verhinderte dann die Weiterfahrt. Die verbleibenden 50 Kilometer auf diesem Weg haetten uns vermutlich ueber 4 Stunden gekostet und wir entscheiden uns, den Park wieder auf dem Hauptweg zu verlassen und kehren etwas genervt nach einer Stunde um.
Der Rueckweg hielt dann ein hoechst abenteurliches Erlebnis fuer uns bereit, das sich lohnt etwas naeher zu beschreiben.

Wir sind recht schnell unterwegs, da wir den Weg bereits kennen und vor der groessten Hitze des Tages an der Grenze ankommen wollen. Mark faehrt vorne weg, gefolgt von Geoff und mir. Auf dem Weg verliert er die Kontrolle und stuerzt, wobei das Motorrad um seine Achse schliddert und letzlich mit der Front entgegen unserer Fahrtrichtung liegen bleibt. Geoff und ich erscheinen am Unfallort und nachdem wir festgestellt haben, dass weder Mark noch das Motorrad Schaden genommen haben, machen wir uns ueber ihn lustig (ein weiterer Sturz auf Marks Konto – Geoff fuehrt allerdings die Liste), schiessen Fotos, richten das Motorrad auf, die anderen rauchen und wir legen eine kurze Pause ein. Der Pfad ist an dieser Stelle besonders eng und das Dickicht am Rand undurchdringlich dicht. Man kann maximal 3 Meter hineinsehen. Nicht weit entfernt, ich schaetze 50 Meter, hoeren wir das Buschfeuer knisternd lodern und Geoff sagt noch, Stellt euch mal vor ein Elefant bricht hier aus dem Gestruepp hervor und ueberrennt uns. Waehrend ich daruerber nachdenke und feststelle, dass das so unwahrscheinlich gar nicht waere, denn all das Getier zwischen uns und dem Feuer duerfte in unsere Richtung fliehen, raschelt und knackt das Unterholz und riesiger Elefant taucht, sich schnell bewegend vor uns auf. Ich spuere wie sich innerhalb von einem Moment nackte Angst in meinem ganzen Koerper ausbreitet und mein Puls nach oben schiesst. Nach kurzer Schockstarre sehe ich, wie zuerst Geoff aufs Motorrad zurennt und tue es ihm gleich. Das waere jetzt genau der Moment, in dem im Film das Morrad nicht anspringen wuerde, aber zu meinem eigenen Erstaunen laeuft der Motor und mit dem Helm noch ueber dem Spiegel, fahre ich los. Mark steht am nahesten auf der Seite und bekommt sein sehr schraeg stehendes Motorrad nicht aufgerichtet und schreit noch – Ich kriegs nicht hoch – als ich an ihm vorbeifahre. Ich bremse und denke, ich kann ihn doch jetzt nicht stehenlassen, als ein weiterer Elefant aus dem Busch bricht und frontal mit weit ausgefahrenen Ohren direkt auf Mark und mich zurennt und ohrenbetaeubend trompetet. Das Geraeusch ging mir durch Mark und Bein und ich bekomme jetzt noch Gaensehaut wenn ich daran denke. Er ist hoechstens 2 Meter von Mark und etwa 4 Meter von mir entfernt und mich ergreift absolute Panik, reisse reflexartig das Gas auf, schiesse nach vorn und lasse Mark allein mit dem Elefanten stehen. Nach etwa 50 Metern drehe ich mich um und sehe, dass auch Mark faehrt, allerdings in die andere Richtung, da sein Motorrad durch den Sturz noch andersherum stand, und bin heilfroh. Im Nachhinein denke ich, dass vielleicht mein laermendes Motorrad beim Losfahren den verstoerten Elefanten zurueckgetrieben hat. Die Angst noch im Nacken, warten Geoff und ich darauf, dass Mark zuruekkommt und etwa fuenf Minuten spaeter taucht er auf, um beim Passieren des Unfallortes wieder von einem lauten Trompeten empfangen zu werden und einen letzten Schreck zu bekommen. Schnell lassen wir Feuer und Elefanten hinter uns und sind gluecklich als wir den Park ohne weitere Begegnungen verlassen.

Welcome to Ghana

Welcome to Ghana

Ghana war am ersten Tag in jeder Hinsicht ein durch und durch positives Erlebnis. Bereits die Angestellten in der Botschaft in Ouaga und der Grenze haben uns ueberaus freundlich Willkommen geheissen und selten haben wir mehr winkendene Menschen und freundliche Gesichter am Strassenrand vorgefunden. Aber Ghana ist ein eigener Artike..

Vielen Dank fuers Mitlesen, eine gute Woche  und bis zum naechsten mal!

Ouagadougou – afrikanischer kann ein Ort nicht klingen oder? und es ist nichtmal ein kleiner Ort, sondern die Hauptstadt von Burkina Faso, einem Land von dem ich bis vor der Reiseplanung nicht einmal wusste wo es ueberhaupt ist, aber der Reihe nach.

Geoff auf dem Falaise de Bandiagaraplatteau

Geoff auf dem Falaise de Bandiagaraplatteau

Unser Ausflug ins Land der Dogon gehoerte zweifelsfrei zu den besonders eindrucksvollen Abstechern. Die Dogon leben neben anderen Voelkern unterhalb des Falaise de Bandiagara, einem etwa 250 Meter hohen Felsmassiv, dass eine Hochebene vom dahinter liegenden Tiefland trennt. Der Blick von den Felsen ins bis zum Horizont reichenden Tiefland, dass uns in Burkina erwartet, ist eine belohnende Abwechslung nach den vergangenen Tagen im hauptsaechlich buschbewachsenen flachen Land. Geoff, der kein Interesse hatte weitere Lehmhuetten zu sehen, fuhr voraus um die Grenzueberquerung zu inspezieren und Mark und ich versuchten zunaechst mit dem Motorrad auf dem Sandweg entlang des Falaise zu weiter entfernten Doerfern zu gelangen. Nach etwa 500 Metern gaben wir schwitzend auf und entschlossen uns, die Motorraeder stehen zu lassen und stattdessen mit einem gemieteten Guide und Nanga dem Ochsen auf einem Ochsenkarren das Land zu entdecken. Auf unserer kurzen Reise durchs Land der Dogon begneten uns bereits einige der vielen markanten Rituale und Traditionen. Zunaechst sieht man ueberall in den Baeumen die geerntete Hirse, die dort aus Schutz vor den Tieren hochgehieft wird.

Kornspeicher im Fels

Kornspeicher im Fels

Noch viel weiter oben, naemlich direkt in der Felswand, sind die Lehmkornspeicher in Form kleiner Huetten bereits von weitem zu sehen. Vom Durchreisenden wird erwartet, ein Geschenk mitzubringen und zwar nicht irgendeines, sondern die Kolanuss, die sehr beliebt ist und aus der weit entfernten Elfenbeinkueste kommt. Die Kolanuss ist eine etwa pflaumengrosse, harte, gruene und sehr bittere Frucht. Unser Guide hatte einen Beutel dieser Nuesse dabei und als wir an drei alten im Schatten liegenden Maenner vorbeifuhren, zeigte er den Beutel und einer kam erstaunlich flink angerannt, sichtlich mit Freude erfuellt und nahme jeweils einen Kolanuss fuer die Maenner von uns entgegen. Wir verteilten daraufhin den Grossteil des Beutels an diverse Dorfaelteste oder im Austausch fuer Fotos. Die meisten Kinder haben die typischen aufgeblaehten Baeuche als Zeichen einseitiger Ernaehrung, noch auffaelliger aber sind die herausstechenden Bauchnabel, die teilweise tennisballgross herauswoelben. Das die Ernaehrung einseitig, also in erster Linie aus Reis und Korn besteht, liegt im uebrigen meist nicht am Nichtvorhandensein anderer Nahrungsmittel, sondern daran, dass anderes Angebautes wertvoller ist und auf den Maerkten verkauft wird. Fuer das Geld werden dann neben Batterien, Motorollern und Benzin und anderen Dingen neuerdings eben auch Handys und Telefonkarten gekauft.
Die Frauen tragen ihre Kinder auf den Ruecken gebunden tagsueber mit sich herum, egal ob beim gemeinsamen Stampfen des Getreides oder beim Laufen mit voll beladenen Gepaeck auf den Koepfen. Nach kurzer Zeit faellt auf, das beinahe jede Frau im gebaehrfaehigen Alter ein Kind auf dem Ruecken traegt oder wenigstens ein Kleines in der Naehe ist. Die riesige Anzahl der Kinder, die bei unseren Durchfahrten am Strassenrand stehen und winken oder nur fasziniert gucken ist erstaunlich und weisst auf das hier sehr niedrige Durchschnittsalter hin. Waehrend die Bevoelkerung gegen die Haupttodesursachen Malaria und Aids kaempft, scheint die schiere Anzahl neuen Lebens einen Bevoelkerungsschwund effektiv aufzuhalten. Aids ist im uebrigen kein offen ausgesprochenes Thema. Es gibt zwar ueberall am Strassenrand Hinweisschilder, die auf Aufklaerungsversuche hindeuten, aber da ein mit Aids infiziertes Familienmitglied aus dem Familienleben ausgestossen wird, wird die Krankheit im Allgemeinen verschwiegen. In einem Leben, in dem die Familie die wichtigste Institution ist und praktisch gleichbedeutend mit Leben, kaeme ein Ausstoss einem Todesurteil gleich.
Nanga zieht uns vorbei an etwa 1,20 Meter hohen Dachkonstruktionen unter denen die Maenner sitzen und sich von der Tageshitze ausruhen und die Begruessungsformalien hier sind noch ausgefallenener als anderswo bisher. Das Hin- und Herwerfen der kurzen Fragen und Antworten ist mit einem rhytmischen Gesang zu vergleichen, der zum Ende hin langsam abebbt. Drei Frauen folgen uns, die Muender schwarz ummalt, alle kichern und eine stillt ihr Kind waehrend des Laufens. Ich schaetze sie auf etwa 25 und bin ueberrascht, was Kinder und nicht vorhandene BHs, bereits in diesem Alter mit den Bruesten anstellen.

Abends sitzen wir mit unseren Dogongastgebern zusammen beim Essen und ich hole meine Musik heraus und stosse auf vollste Zustimmung, schliesslich habe ich die Stars Malis im Gepaeck. Nach und nach kommen mehr dazu, alle schaukeln oder singen mit und wir sehen uns Marks und meine Bilder an. Sogar Bier hat man uns besorgt, warm zwar, aber die Atmosphaere ist so entspannt und friedlich, da truebt selbst ein warmes Bier nicht die gute Stimmung. Die Nacht ist warm, noch waermer als bisher und selbst morgens um sechs liege ich noch mit freiem Oberkoerper und ohne Schlafsack in meinem Unterzelt (das Oberzelt habe ich schon lange nicht mehr aufbauen muessen), dass ein hervorragenden Mueckenschutz abgibt.

Die Zeit in Mali war schoen und ich waere gerne noch laenger geblieben und ebenfalls nach Timbuktu gefahren, aber die anderen sind etwas unruhig und das Unbekannte ruft. Landschaftlich gab es bis auf den Niger und das Falaise kaum Hoehepunkte, aber die Freundlichkeit der Menschen, gute Musik und die bunte Mischung der verschiedenen Voelker haben Mali zu einem sehr positiven Erlebnis fuer mich gemacht.

Der Uebergang nach Burkina Faso war einfach und kostenfrei und da es keinen offiziellen Uebergang gab, mussten wir uns bei Polizei und Zoll in den der Grenze jeweils naechstgelegenen Orten melden. Die Strasse ist gut aber staubig und wir fahren in grossem Abstand, um freie Sicht zu behalten. Entgegenkommende Lastwagen huellen die Strasse jedoch regelmaessig in undursichtigen roten Staubnebel ein. Es ist trocken und ab und zu sind groessere Wasserloecher am Strassenrand, die teilweise von hunderten von Kuehen umgeben sind. Geier fliegen am Himmel oder sitzen in der Naehe der Wasserloecher und verleihen der recht kargen Landschaft eine zusaetzliche Trostlosigkeit.

tierische Fracht

tierische Fracht

Burkina ist arm, eines der aermsten Laender weltweit, und auf dem Weg zur Hauptstadt sehen wir nur kleine Huetten in aermlichen Doerfern und um den Sonnenuntergang zu schlagen (habe ja kein Licht) fliegen wir recht schnell dem Zentrum des Landes entgegen. Dichter Smog empfaengt uns bei der Einfahrt, in erster Linie verursacht durch die tausenden Rollerfahrer, die sich dicht durch den Verkehr draengen. Staedteplaner versuchen der Stadt ein modernes Aeusseres zu verschaffen und so werden ganze Viertel im Zentrum dem Erdboden gleich gemacht, um neue grosse Haeuser anstelle der kleinen Baracken zu bauen. Zum Teil gelingt das ganz gut, aber es entsteht ein unharmonischer Kontrast zwischen alt und neu und die vielen, noch unbebauten, brach liegenden Leergebiete mitten im Zentrum werden erstmal genutzt um Muell zu lagern. Alles wirkt wie nicht fertiggestellt, nicht richtig geplant, nicht ausreichend finanziert und teils verwahrlost. Dennoch ist Ouaga eine vergleichsweise moderne Stadt, die moderne Supermaerkte und Einkaufsmoeglichkeiten zu bieten hat. Der Anteil Weisser innerhalb dieser Einrichtungen ist allerdings betraechtlich, ebenso wie die Preise, die auf europaeischen Niveau liegen. Ouagadougou war mir anfangs recht unsympathisch und meine ueber dem Klo haengend verbrachte erste Nacht hier, hat meine Stimmung weit in den Keller gefahren. Zum ersten mal waehrend der Tour spuere ich eine Reisemuedigkeit aufkommen und will weg ohne richtig hinzusehen.

Die Hoehepunkte des ersten Teils unserer Reise sind hinter uns und  vor uns liegt der schwierigste Teil, durch das teilweise instabile, bruetendheisse Zentralafrika, mit Nigeria und Angola als groessere Problemzonen. Aber dennoch zeichnen sich Hoehepunkte ab, viele Nationalparks und ueppigste Vegetation, die Voodoo Religion, anspruchsvolle (also schlechte) Strassen, aussergewoehnliche Straende, belebte Maerkte, Vulkane, entrueckte Voelker und vieles mehr. Die Weiterfahrt ist derzeit etwas ungewiss und haengt davon ab, ob wir in Ouaga ein Visum fuer Nigeria bekommen koennen, falls nicht, muessen wir vermutlich den Umweg ueber Ghana machen, dem einzigen Land, in dem es einfach zu sein scheint, das Visum zu erhalten.

Weitere Massnahmen zur Afrikanisierung der KTM

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